Ob als Streitschlichter, Busbegleiter oder Schulsanitäter, unsere buddYs sind für alle da.
Das bereits seit dem Schuljahr 2014/2015 bestehende buddY-Programm in der Esther-Bejarano-Gesamtschule erweitert sich stetig und es entstehen immer mehr Projekte. Etwa 30 Schülerinnen und Schüler sind mittlerweile täglich in den verschiedenen buddY-Projekten im Dienst.
Im vergangenen Schuljahr wurden Schülerinnen und Schüler der Oberstufe durch die Regionale Schulberatungsstelle zu Beratungs-buddYs ausgebildet. Mit diesem Projekt geht die Esther-Bejarano-Gesamtschule ganz neue Wege. Die ausgebildeten Beratungs-buddYs stehen in ihren Sprechstunden allen Schülerinnen und Schülern für persönliche Gespräche zur Verfügung und arbeiten sehr eng mit dem Beratungsteam zusammen.
Die Bus-buddY-Ausbildung findet mittlerweile jährlich statt. Neben theoretischen Elementen wie den Regeln und Aufgaben am und im Bus, üben die Bus-buddYs das Einsteigen und Verhalten an der Haltestelle und während der Fahrt immer mit den neuen Fünftklässlern ein, damit die Neuankömmlinge zu Beginn des Schuljahres eine Orientierung erhalten. Unterstützt werden sie dabei von den Verkehrsbetrieben Westfalen-Süd (VWS) und der Polizei, die als erfahrene Ansprechpartner Fragen beantworten und auf Gefahrensituationen hinweisen.
Von Montag bis Mittwoch der vergangenen Woche stand an der Esther-Bejarano-Gesamtschule die Ausbildung neuer Streitschlichter, geleitet von Beratungslehrerin Sandra Schöpe, auf dem Programm. Im Rahmen des BuddY-Programms wurden Schülerinnen und Schüler des sechsten bis achten Jahrgangs auf ihre zukünftige Aufgabe vorbereitet.
Zu Beginn der Ausbildung standen die theoretischen Grundlagen im Mittelpunkt. Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler die einzelnen Schritte eines Streitschlichtungsgesprächs kennen. Außerdem wurde ihnen vermittelt, wie wichtig aktives Zuhören, Neutralität, gegenseitiger Respekt und absolute Verschwiegenheit für eine erfolgreiche Streitschlichtung sind.
Im Anschluss folgte der praktische Teil der Ausbildung. In Rollenspielen übten die angehenden Streitschlichterinnen und Streitschlichter abwechselnd, Streitgespräche zu moderieren. Dabei lernten sie, die Sichtweisen beider Streitparteien anzuhören, gemeinsam Lösungen zu erarbeiten und am Ende einen Vertrag aufzusetzen. In diesem hielten die Beteiligten fest, was in der Vergangenheit nicht gut gelaufen ist und welche Vereinbarungen sie für die Zukunft treffen möchten, um ähnliche Konflikte zu vermeiden.
Die praxisnahe Ausbildung bereitete die Jugendlichen umfassend auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vor. Künftig werden sie dazu beitragen, Konflikte an der Schule friedlich zu lösen und das respektvolle Miteinander im Schulalltag weiter zu stärken.