Die Esther-Bejarano-Gesamtschule Freudenberg und die Gesamtschule Wenden intensivieren ihre Zusammenarbeit in der gymnasialen Oberstufe. Die Schulleitungen beider Schulen stellten heute den strategischen Ausbau ihrer Kooperation ab dem Schuljahr 2026/27 vor. Ziel der interkommunalen Partnerschaft ist es, Schülerinnen und Schülern ein noch breiteres Fächerangebot, größtmögliche Wahlfreiheit und langfristige Planungssicherheit auf dem Weg zum Abitur zu bieten.
Die Zusammenarbeit knüpft an die bereits erfolgreich etablierten gemeinsamen Projektkurse in der Qualifikationsphase an und entwickelt diese konsequent weiter. Durch die Bündelung der Ressourcen und Kompetenzen beider Schulen entsteht ein attraktives und zukunftsorientiertes Bildungsangebot für Jugendliche in der Region.
Breiteres Angebot durch gemeinsame Stärke
Die Kooperation vereint zwei modern ausgestattete Schulstandorte mit langjähriger Erfahrung in der gymnasialen Oberstufe. Gemeinsam bringen die Schulen ihre jeweiligen Schwerpunkte in den Bereichen Sport, Digitalisierung, Berufsorientierung, Naturwissenschaften und projektbezogenes Lernen ein.
Für die Schülerinnen und Schüler bedeutet dies vor allem mehr Möglichkeiten bei der individuellen Gestaltung ihrer Schullaufbahn. Ein abgestimmtes Kurssystem erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Wunschfächer und fachliche Schwerpunkte dauerhaft angeboten werden können. Bereits bestehende Angebote wie Sport als viertes Abiturfach werden gesichert und perspektivisch durch zusätzliche Leistungskurse ergänzt.
„Aus zwei starken Oberstufenprofilen entsteht ein noch leistungsfähigeres und zukunftsorientiertes Angebot“, betonen die Schulleitungen Svenja Hillmann und Reto Stein. „Diese Kooperation ist eine gemeinsame Investition in die Qualität und die konkreten Zukunftschancen der Jugendlichen in unserer Region.“
Klare Organisation für einen reibungslosen Schulalltag
Um zusätzliche Belastungen für die Lernenden zu vermeiden, setzt das Kooperationsmodell auf gebündelte Unterrichtszeiten statt auf tägliche Standortwechsel. Der gemeinsame Unterricht wird an einem Langtag sowie an einem weiteren Nachmittag an der Gesamtschule Wenden stattfinden.
Die Schülerbeförderung zwischen den Standorten wird in enger Abstimmung mit dem Schulträger der Stadt Freudenberg organisiert. So werden die organisatorischen Voraussetzungen geschaffen, damit die Schülerinnen und Schüler unkompliziert und verlässlich am Kooperationsunterricht teilnehmen können.
Starkes Signal für die Bildungsregion
Mit dem Ausbau ihrer Zusammenarbeit setzen beide Schulen ein deutliches Zeichen für eine moderne, vernetzte und zukunftssichere Bildungslandschaft. Gleichzeitig stärken sie die individuellen Bildungswege ihrer Schülerinnen und Schüler und schaffen zusätzliche Perspektiven für den erfolgreichen Weg zum Abitur.